#15 Porträt s/w

Porträt mit natürlichem Licht

Für Wochenprojekt 15 – Selbstporträt mit natürlichem Licht – sollten unter anderem auch digitale Aufnahmen entstehen, dass ich nicht erst Wochen später das Ergebnis präsentieren kann. Trotzdem habe ich mich auch mit zwei verschiedenen Filmen analog ablichten lassen…diese Bilder gibt es dann als update.

Fensterlicht frontal macht die Haut schön weich, dann sieht der geneigte Betrachter die Jahresringe nicht allzu deutlich.
Stuhl vor dem Wohnzimmerfenster platziert und Jalousien runtergezogen, da draußen tatsächlich die Sonne zu sehen war. Das Wohnzimmer als Hintergrund bietet zuviel Abwechslung und Ablenkung, also musste ein großer schwarzer Reflektor her. In Ermangelung einer Aufhängung, habe ich ihn auf einem weiteren Stuhl hinter mir zwischen Kissen eingeklemmt und schon konnte es losgehen.

Ich habe mich schon bewusst hingesetzt, weil meine Freundin aufgrund unseres Größenunterschieds, ansonsten keine Chance gehabt hätte, leicht von oben zu fotografieren. Spätestens, als sie über den Lichtschacht der Rollei den Fokus und die Komposition richten wollte, brauchten wir noch einen kleinen Hocker. Diesen Blick „von oben herab“ hättet Ihr sehen müssen.

Selbstporträt mit Fensterlicht in s/w
EOS 6D | 50mm | f1.8 | ISO 100 | 1/160

Wie eingans bereits erwähnt, haben wir die „gleiche“ Aufnahme noch mit der Hasselblad, Zwischenring, Offenblende, 80mm auf Kodak Portra 160 gemacht und mit der Rolleicord, einmal mit Nahlinse, einmal ohne auf Kodak Porta 800.

Normalerweise fühle ich mich hinter der Kamera deutlich wohler, da ich mich auf Bilder nicht mag, v.a. keine auf denen ich lache.

#14 Pin hole photos

Videre 35mm Pinhole Kamera

Schon beim Bau der Kamera habe ich mich über die lästigen Klebepunkte geärgert, aber Mr. Ungeduld himself wollte sie in einem Rutsch fertigstellen. Er hätte sich einfach Bastelkleber besorgen sollen…naja, auch so werden hoffentlich ein paar sinnvolle Bilder rauskommen.

„So“ soll heißen, mit Gummis zusammengehalten, mit Pflastern notdürftig erstversorgt. Einziges wirkliches Sorgenkind stellt die Einschlagmutter am Boden der Pinhole-Kamera dar, damit soll das Stativ aufgenommen werden. Sowohl meine Wechselplatten noch mein Ministativ lassen sich sinnvoll festmachen, sodass alleine durch den „Verschluss“ die Bewegungsunschärfe eine Rolle spielen dürfte.

In meinem Garten habe ich gestern zur goldenen Stunde einige Belichtungen gemacht, selbst im warmen Sonnenlicht musste ich ca. 4 Sekunden belichten, im Schatten waren es wahnwitzige 35 Sekunden bei Einbezug des Schwarzschildeffekts, da kommt schnell der Wind in die Quere.

Was will ich neben den Blümchen im Garten und Teddy noch fotografieren? Mit der wahnsinnigen Schärfentiefe bei dieser winzigen Blendenöffnung werde ich versuchen, das ein oder andere meiner alten Lensballbilder erneut aufzunehmen. Dabei bin ich wirklich gespannt, wie viel schärfer der Hintergrund zu sehen sein wird.
Ansonsten werde ich sie an einem meiner liebsten Orte in Bochum – dem Westpark – ausführen und ausgiebig testen.

Glaskugel auf der Fußgängerbrücke im Westpark in Bochum
Rolleicord IIe | Rolleinar 1 | Ilford Delta 400

Was soll ich sagen? Dieses Wochenprojekt (aus dem sicher mehrere Wochen werden) finde ich extrem spannend. Die Kamera aus Pappe, permanent gefährdet auseinander zu fallen, ein Plastikschieber mit Aussparung als Verschluss, der Filmtransport ohne Zählwerk, kein Sucher für die Komposition, kein Grund zur Fokussierung und auch keine Möglichkeit dazu & trotzdem können, nein, werden hoffentlich tolle Fotos dabei herauskommen.

Die Fotos werden nachgereicht…

# 12 Vanitas flores 2.0

Endlich sind die Negative eingetroffen und ich bin mit dem Ergebnis zufrieden. Klar hätten es ein paar Aufnahmen mehr noch besser gemacht, aber die Rolle Film war nach den ersten Fehlversuchen, nach weiteren 7 Aufnahmen leider voll.

Den Zeitraffer zum Leben und Sterben der Gerbera kann am Ende des ursprünglichen Beitrags Vanitas Flores bewundert werden.

#13 Pin hole DIY

Videre 35mm Pinhole Kamera

Nachdem ich bei einem anderen Blogger spannende Aufnahmen einer Pinhole Kamera gesehen habe, wollte ich es nun endlich selbst probieren.
Glücklicherweise hatte ich mir vor einiger Zeit über Kickstarter eine Pinhole Kamera aus Pappe geleistet. Um genau zu sein, eine Videre, die von der Optik an eine TLR erinnert und mit 35mm Kleinbildfilm bestückt werden kann. Genau das richtige Spielzeug für einen Fan der zweiäugigen Kameras.

Laut Verpackung sollte ich eine fertige Kamera in ca. einer Stunde in Händen halten. Ich glaube, die Angabe wurde von jemandem geschrieben, der das Modell schon ein paar mal aufgebaut und somit bereits etwas Erfahrung hatte und nicht jeden Arbeitsschritt fotografieren wollte. 🙂

Bis auf wenige Ausnahmen ist die Anleitung, obwohl sie in s/w Skizzen gehalten ist, recht verständlich und auch die Bauteile lassen sich gut durch Nummerierung in den vorgestanzten Rahmen identifizieren.
Wie lange ich schlussendlich gebraucht habe, kann ich gar nicht sagen, weil ich zwischendurch durch meine Freundin abgezogen wurde, da sie ohne Portemonnaie versucht hatte zu tanken und ich sie quasi freikaufen musste…zwei Stunden waren es aber bestimmt.

EOS 6 D | 50mm | f11 |ISO 100 | Verschlusszeiten divers

Die mitgelieferten Klebepunkte sind toll, wenn keine Alternative zur Hand ist, ansonsten aber nicht zu empfehlen, da sie zu dick auftragen und die Klebestellen etwas abstehen.
Ansonsten hatte ich etwas Schwierigkeiten mit dem Lichtschacht aus Tonkarton, da dieser fortgeschrittene Origami-Skills erfordert, die mir fehlen und die kreisrunden Pappteile, die das Objektiv illustrieren, waren ebenfalls trickreich, sowie das Film – Kodak Gold ASA 200 Farbnegativ -einlegen.
Aber hey, schlussendlich habe ich Grobmotoriker es dann doch geschafft, sodass ich in den nächsten Tagen die ersten Feldversuche starten kann…dazu nächste Woche mehr.

#12 Vanitas flores

Verwelkte Blumen

Nach langer Zeit würde ich gerne meine Miniserie „Vanitas Flores“ fortsetzen. Bunte Blumen zu fotografieren ist nicht so mein Ding – „das ist doch was für Mädchen“ – hätten wir früher lautstark kund getan.

Das ist natürlich Quatsch, trotzdem habe ich kein sonderliches Interesse daran, Blumen zu fotografieren. Ich verschenke sie viel lieber und so kam es, dass ein paar Tulpen, die ich frisch gepfl…. beim Discounter unseres Vertrauens gekauft und meinem Mädchen geschenkt habe, irgendwann dann doch etwas vertrocknet und verwelkt waren. Ich fand, dass eine der Tulpen auch nach ihrer Blütezeit interessant aussah. Die Blätter zeigten schöne Strukturen und erst ein paar Tage zuvor hatte ich meine Nahlinsen für die uralte Rolleicord bekommen. Was lag da also näher, als die neue Errungenschaft auszuprobieren?

Zu diesem Zeitpunkt fotografierte ich digital in Farbe und analog konsequent in schwarz/weiß. In eine Kamera aus den 40ern gehört schließlich auch alter Film und dafür stellvertretend stand für mich s/w-Film, obwohl auch das Quatsch ist.
So kam es jedenfalls, das ich farblosen Film geladen hatte, als ich den Test mit den Rolleinaren machte.

Withered tulip - verwelkte Tulpe
Rolleicord II | Ilford Delta 400 | Rolleinar 2

Dieses Mal soll es aber ganz bewußt passieren. Daher besorgte ich mit drei mehrfarbige Schnittblumen, eine Rose, eine Gerbera und eine Ranunkel, die laut Aussage der Floristin sehr morbide verwelken soll. Genau das richtige für mich, daher bin ich gespannt, was dabei schlussendlich herauskommt.

Die Ranunkel wollte ich jeden Tag einmal ablichten, genau aus der gleichen Perspektive und mit ähnlichen Lichtverhältnissen. Dazu durften sich weder Kamera oder Blume bewegen. Daher galt es die Frage zu beantworten, wohin mit dem Aufbau, ohne in der letzten Ecke zu enden oder Gefahr zu laufen, dass wir irgendwann dagegen stoßen.
Auf der Kommode im Schlafzimmer erschien mir am ungefährlichsten. Kamera nebst Protagonist – dämlicherweise inkl. Wasser – aufgebaut, als Hintergrund einen weißen Reflektor genutzt und schon konnte ich loslegen.

iPhone SE

Wie war das? Ich und Geduld sind zwei verschiedene Welten und nachdem an drei aufeinanderfolgenden Tagen, keine wirkliche Änderung festzustellen war, suchte ich nach Wegen, den Prozess des Verwelkens zu beschleunigen.
Das Blumengeschäft empfahl Salz oder einen Haushaltsreiniger, also bekam die Ranunkel eine ordentliche Prise Salz ab, was in der Folge einen viel zu schnellen Tod brachte.

Daher kam dann doch eine gelb-orangfarbene Gerbera zum Einsatz, diesmal ohne Wasser und mit mehr Geduld…

Verwelkende Gerbera schwarz / weiß
Rolleicord IIe | Ilford Panf | f11 | ASA 50 | Verschlusszeiten divers

…die Geduld hat sich bezahlt gemacht. Okay, nächstes Mal nehme ich ein Reagenzglas, damit die Blume mehr Halt bekommt und ich den Bildausschnitt höher ansetzen kann. Ich hätte auch noch mehr Zeit in der Bildbearbeitung verwenden können, damit der Hintergrund gleichmäßiger ausgeleuchtet daherkommt. Hätte, hätte, Fahrradkette, alles in Allem bin ich froh, was am Ende dabei herausgekommen ist.
Trotzdem bin ich für konstruktive Kritik und Anregungen immer offen.

# 11 Doppelbelichtung

Doppelbelichtung mit Selbstporträt

Eine Doppelbelichtung hatte ich mir dann doch etwas einfacher vorgestellt, als es schlussendlich ist/war und das, obwohl ich mich für die digitale Herangehensweise entschieden haben und vorher viele youtube-Videos geschaut habe. Eins vorweg, ich hatte trotzdem sehr viel Spaß – meistens.

Wann stehe ich denn vor der Kamera? So gut wie nie, daher mag ich es auch nicht sonderlich. Für die Wochenaufgabe blieb mir allerdings nichts anderes übrig.
Laura hat sich meine Kamera geschnappt, das 50 mm Sigma war eh schon drauf und es konnte losgehen. „Steh mal so, Kopf hoch, nach vorne, Brust raus, boah, geh mal in die Knie…“ ich wurde ordentlich rumkommandiert und musste in vielen unbequemen Positionen stehen, da der Kommandeur nur knapp 1,60 groß ist, aber von leicht oben fotografieren wollte.
Wie war das mit den Ärzten? Sie sind selbst die schlechtesten Patienten. Das kann 1:1 auf Fotografen übertragen werden. Nach einer halben Stunde hatten wir ein brauchbares Ergebnis, zumindest dachte ich das anfangs.
Im Nachgang stellte es sich als unglücklich heraus, dass wir sehr offenblendig fotografiert haben, dadurch war das Freistellen sehr mühsam, v.a. bei dem Versuch homogene Kanten hinzubekommen.

Nachdem ich kurz davor war, den Computer gegen die Wand zu feuern, entschied ich mich für ein altes Bild von mir aus dem Westpark, das ich immer mit dem Boxsport in Verbindung bringe. Der Kapuzenpulli und meine verbeulte Nase sind daran nicht ganz unschuldig.

APSC | 50mm | f1.8

Daher wollte ich ein Bild einer staubigen Boxhalle oder etwas in der Art mit einbauen. Ich habe dafür sogar eigens zwei nicht ganz billige lizenzfreie Bilder einer Stockfotografie-Seite heruntergeladen, eins mit einer Menge aufgehängter alter Boxhandschuhe und das andere von einer Trainingssession in einer alten Scheune. Es wollte mir jedoch leider nicht gelingen, etwas optisch ansprechendes, aber gleichzeitig nicht kitschiges zu schaffen.
Das ist mir allerdings nicht gelungen, sodass ich die Idee fürs erste verworfen habe. Stattdessen habe ich mein Porträt mit einem meiner Lieblingsbilder aus Island kombiniert. Die beiden Aufnahmen passen schon besser zusammen und ich finde das Resultat ganz passabel.

Das Vestrahorn, einer der atemberaubenden Orte in Island.

Mit Glück finde ich diese Woche noch die Zeit, ein weiteres zu machen, bei dem ich etwas mehr mein Gesicht herausarbeiten kann und der Doppelbelichtungseffekt mehr zum Vorschein kommt.

# 10 Mitzieher

Mitzieher – Panning

Vor ewigen Zeiten wollte ich das erste Mal einen Mitzieher machen, ziemlich genau seit dem Zeitpunkt als Benjamin Jaworskyj ein entsprechendes Video „Mitzieher von Radfahrern“ auf youtube veröffentlicht hat.
Irgendwie war dies in Vergessenheit geraten, bis ich kürzlich ein anderes Video zum Thema „Panning“ gesehen habe. Vielleicht ist es auch deswegen „unterbewußt“ untergegangen, weil dieses Projekt viel Geduld erfordert und Geduld zählt nicht unbedingt zu meinen Stärken.

Egal, jetzt wird es durchgezogen und als Motiv hatte ich eine U-Bahn im Kopf, da die zumindest im Bahnhofsbereich meist ähnliche Geschwindigkeiten fahren und sich auf Gleisen bewegen, was das eh schon schwierige Fokussieren wenigstens nicht unnötig weiter erschwerte.

In Bochum haben wir glücklicherweise ein paar ganz interessante U-Bahn Stationen, zum Teil illuminiert, zum Teil mit Graffiti (offiziell und legal) verschönert.
Gut, dass die beiden aufgesuchten Stationen (Westpark & Bermuda3Eck) unterirdisch sind, sodass ich mir wegen des Sturms keinerlei Sorgen machen musste.

Beim ersten Versuch nahm ich doch tatsächlich die Rolleicord, mal ganz abgesehen davon, dass die 75mm Festbrennweite auf dem kleinen Bahnsteig fast zu lang war, musste ich mit der analogen Kamera schnell aufgeben. Pro einfahrendem Zug hatte ich genau eine Chance, den gewünschten Ausschnitt zu treffen, synchron mit der Bahn die Kamera mitzubewegen, die Geschwindigkeit richtig zu schätzen und dabei auszulösen.

Zug Langzeitbelichtung ohne mitzuziehen
16mm | f7.1 | 1/20 Sek. | ISO 1600

In diesem Fall ist es wirklich problematisch, dass ich nicht sofort prüfen kann, was am gemachten Bild stimmt und was für den nächsten Versuch geändert (z.B. besseres Timing siehe obe, andere Verschlusszeit) werden muss. Sonntags dauert es schon häufiger 10 – 15 Minuten bis die nächste Bahn einfährt. Ich hätte zwar jedes Mal die Bahnsteigseite wechseln können, um weniger lange auf die nächste Chance warten zu müssen, aber nicht ohne jedes Mal alles neu einzustellen.

Egal, Teddy und Laura waren auch dabei und hatten sowieso nach dem dritten Zug keine Lust mehr, v.a. weil es dort unten bitter kalt und zugig war. Sodass wir nach dem vierten Zug abgebrochen haben.
Aller Widrigkeiten zum Trotz habe ich eine Rolle Portra 160 (viel zu langsamer Film, um in U-Bahnhöfen zu fotografieren) verschossen und bin gespannt, ob vielleicht ein Treffer dabei sein wird. Zumal ich neben den Mitziehversuchen, auch ein paar Stills fotografiert habe.

Am darauffolgenden Tag, ja ich weiß, eigentlich ist schon KW11, aber ohne halbwegs sinnvolles Bild wollte und konnte ich das Thema nicht abschließen. So bin ich mit der digitalen Kamera und Stativ zur U-Bahnhaltestelle Bermuda3Eck gegangen und der Spass konnte losgehen.

Weiter unten seht Ihr einen der vielen Versuche des heutigen Tages. Es sollte dauern und viele Züge brauchen, bis ich den Dreh halbwegs raus hatte.
Anfänglich habe ich vom Stativ fotografiert, mit deaktivierten Bildstabilisator; fokussiert hatte ich zuerst manuell, damit zwischen den Auslösungen der Reihenaufnahme nicht noch Zeit für das Nachfokussieren verloren geht.
Dann habe ich die Halbautomatik eingestellt, um eine Verschlusszeit zwischen 1/15 und 1/50 Sek auszuwählen, die Kamera kümmert sich dafür um die Blende. Jetzt musste ich nur noch den ISO-Wert entsprechend nach oben anpassen, um wenigstens Blende 5,6 und damit etwas mehr Schärfentiefe zu erhalten.

Falscher Bildausschnitt, schlechtes Timing und ungleichmäßiges Mitziehen
16mm | f5.6 | 1/40 Sek. | ISO 3200

Nachdem all das keine Wirkung gezeigt hatte und auch nach dem 5. Zug das Mitziehen noch nicht richtig klappen wollte, kam ich nach und nach auf die richtige Spur.
Im ersten Step versuchte ich, die Kamera bei nun eingeschaltetem Bildstabilisator in der Hand haltend nachzuführen. Dies war für mich deutlich einfacher. Somit stimmte meistens der Bildausschnitt.
Jetzt musste nur noch der Fokus richtig sitzen. Dazu stellte ich die Kamera auf AF-Servo und wählte den mittleren Fokuspunkt.

Anmerkung: AF-Servo bedeutet, dass die Kamera bei sich bewegenden Motiven den Autofokus nachführt.

Die berechtigte Frage lautet, warum ich diese Fokusvariante nicht schon zu Anfang angeschaltet habe…, schlicht und einfach aus dem Grund, daß ich bei früheren Gelegenheiten wegen der hohen Fehlerquote sehr viel Ausschuss produziert habe.
Aber in diesem Fall brachte mich das einem brauchbaren Ergebnis näher und weitere zwei Züge später, hatte ich es endlich geschafft.

16mm | f5.6 | 1/50 Sek | ISO 3200

Vielleicht finde ich morgen Zeit, dann versuche ich das Ganze in einer weiteren U-Bahn-Station. Optisch ist sie deutlich ansprechender, aber auch sehr stark frequentiert, sodass alleine die Menschenmassen eine Herausforderung darstellen werden.