# 11 Doppelbelichtung

Doppelbelichtung mit Selbstporträt

Eine Doppelbelichtung hatte ich mir dann doch etwas einfacher vorgestellt, als es schlussendlich ist/war und das, obwohl ich mich für die digitale Herangehensweise entschieden haben und vorher viele youtube-Videos geschaut habe. Eins vorweg, ich hatte trotzdem sehr viel Spaß – meistens.

Wann stehe ich denn vor der Kamera? So gut wie nie, daher mag ich es auch nicht sonderlich. Für die Wochenaufgabe blieb mir allerdings nichts anderes übrig.
Laura hat sich meine Kamera geschnappt, das 50 mm Sigma war eh schon drauf und es konnte losgehen. „Steh mal so, Kopf hoch, nach vorne, Brust raus, boah, geh mal in die Knie…“ ich wurde ordentlich rumkommandiert und musste in vielen unbequemen Positionen stehen, da der Kommandeur nur knapp 1,60 groß ist, aber von leicht oben fotografieren wollte.
Wie war das mit den Ärzten? Sie sind selbst die schlechtesten Patienten. Das kann 1:1 auf Fotografen übertragen werden. Nach einer halben Stunde hatten wir ein brauchbares Ergebnis, zumindest dachte ich das anfangs.
Im Nachgang stellte es sich als unglücklich heraus, dass wir sehr offenblendig fotografiert haben, dadurch war das Freistellen sehr mühsam, v.a. bei dem Versuch homogene Kanten hinzubekommen.

Nachdem ich kurz davor war, den Computer gegen die Wand zu feuern, entschied ich mich für ein altes Bild von mir aus dem Westpark, das ich immer mit dem Boxsport in Verbindung bringe. Der Kapuzenpulli und meine verbeulte Nase sind daran nicht ganz unschuldig.

APSC | 50mm | f1.8

Daher wollte ich ein Bild einer staubigen Boxhalle oder etwas in der Art mit einbauen. Ich habe dafür sogar eigens zwei nicht ganz billige lizenzfreie Bilder einer Stockfotografie-Seite heruntergeladen, eins mit einer Menge aufgehängter alter Boxhandschuhe und das andere von einer Trainingssession in einer alten Scheune. Es wollte mir jedoch leider nicht gelingen, etwas optisch ansprechendes, aber gleichzeitig nicht kitschiges zu schaffen.
Das ist mir allerdings nicht gelungen, sodass ich die Idee fürs erste verworfen habe. Stattdessen habe ich mein Porträt mit einem meiner Lieblingsbilder aus Island kombiniert. Die beiden Aufnahmen passen schon besser zusammen und ich finde das Resultat ganz passabel.

Das Vestrahorn, einer der atemberaubenden Orte in Island.

Mit Glück finde ich diese Woche noch die Zeit, ein weiteres zu machen, bei dem ich etwas mehr mein Gesicht herausarbeiten kann und der Doppelbelichtungseffekt mehr zum Vorschein kommt.

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